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Liebe Hörerinnen und Hörer

Aufgrund der Neuausrichtung der E-Learning-Strategie der Universität Zürich sind die Mitarbeiter des E-Learning Center in den Bereich Multimedia und E-Learning Services gewechselt. Gleichzeitig ist damit eine Prüfung und Angebote und Dienstleistungen des ehemaligen E-Learning Center verbunden. Dies schliesst auch den E-Learning Podcast mit ein, der vorerst nicht weitergeführt wird.

Wir möchten uns an dieser Stelle für Ihr Interesse am ELC E-Learning Podcast bedanken und würden uns freuen weiterhin mit Ihnen in Kontakt zu bleiben. Bei Fragen zu den hier behandelten Themen wenden Sie sich bitte an Franziska Schneider, Leiterin Multimedia und E-Learning Services an der Universität Zürich.

Matthias Rohs / ELC-Team

Zum Abschluss des Herbstsemesters und unserer Serie zum Jubiläum des ELC, gibt es an dieser Stelle wieder einen Podcast-Kompass, der einen Überblick über folgende Beiträge gibt:

  1. Einführung: 10 Jahre E-Learning Center – Ein Rückblick
    Interview mit Eva Seiler Schiedt, Leiterin des E-Learning Center, Universität Zürich

  2. Aus der Universität Zürich (1): E-Learning zwischen Leuchttürmen und dem Mut nichts zu tun
    Interview mit Thomas Hildbrand, Leiter Bereich Lehre, Universität Zürich

  3. Aus der Universität Zürich (2): E-Learning von 0 und 100 am IPMZ
    Interview mit Katja Seifried, E-Learning Verantwortliche am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung IPMZ

  4. Aus der Schweiz: E-Learning-Support an Hochschulen als Zentrum und Netzwerk
    Interview mit Gudrun Bachmann,Leiterin LearnTechNet, Universität Basel

Und hier geht es zum Jubiläums-Podcast-Kompass.

Mit dem LearnTechNet der Uni Basel verbindet das E-Learning Center nicht nur ein langjähriger Austausch, sondern (fast) auch ein gemeinsames Jubiläum. Seit Januar 1999 ist Gudrun Bachmann für E-Learning an der Universität Basel zuständig. Das LearnTechNet wurde aber erst 2001 gegründet. Dennoch verbindet beide Einrichtungen damit ein langer gemeinsamer Weg. Die Entwicklung verlief jedoch sehr unterschiedlich: Während das E-Learning Center als zentrale Dienstleistungseinrichtung geplant und umgesetzt wurde, hat man sich in Basel – auch aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen – für eine Netzwerkstruktur entschieden.

Beide Wege, so Gudrun Bachmann, haben dabei ihre Vor- und Nachteile. Während das E-Learning an der Universität Zürich als (Lehr)Innovation behandelt und verbreitet wurde, ist die technologische Unterstützung an der Universität Basel ein Teil allgemeiner Lehrinnovationen. Vor diesem Hintergrund ist auch Ihre Forderung zu interpretieren, den Begriff „E-Learning“ abzuschaffen. Nicht gemeint ist damit die Sache selbst oder Servicestrukturen für das E-Learning. Zwar haben sich die sogenannten „Educational Technologies“ in der Hochschullehre etabliert, dennoch bedarf es aufgrund der kurzen Innovationszyklen in diesem Bereich einer ständigen Begleitung und Unterstützung bei der Einführung in die Lehre.

Wir freuen uns auch weiterhin auf den Austausch mit dem LearnTechNet und gratulieren Gudrun Bachmann zur erfolgreichen Arbeit in den letzten 10 Jahren.

Im Interview:
Gudrun Bachmann
Leiterin LearnTechNet
Universität Basel

Das Interview führte: Matthias Rohs
Dauer: 15:47

Weiterführende Links

LearnTechNet
http://ltn.unibas.ch/

Veröffentlichung zum Vortrag „E-Learning ade – tut scheiden weh?“ (G. Bachmann, A. Bertschinger, J. Miluska)
http://ltn.unibas.ch/ltn/tl_files/learntechnet/dokumente/Ressourcen/Bachmann_Bertschinger_Miluska_e-learning%20ade.pdf

Aus der Neugier am Thema wurde für Katja Seifried schnell eine Stelle mit grosser Verantwortung für das E-Learning am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ). Neben der Umsetzung eines grossen SVC-Projekts stand dabei auch die Beratung und Begleitung von Dozierenden im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Und diese war nicht immer einfach. Gerade zu Beginn ihrer Tätigkeit gab es am IPMZ grosse Abneigungen gegen E-Learning.
Es hat lange gedauert, bei den Dozierenden ein Umdenken zu erreichen. Geholfen hat ihr dabei, dass sie selbst Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich studiert hat. Eine wichtige Erkenntnis dabei war die Notwendigkeit der individuellen Beratung. Diese braucht zwar viel Zeit, ist letztendlich aber die einzige Möglichkeit zu guten Ergebnissen zu kommen.
Wichtig war darüber hinaus aber auch der Erfahrungsaustausch und die Unterstützung im E-Learning-Kompetenznetz, damit der Blick für das Grosse und Ganze nicht verloren geht.

Im Interview:
Katja Seifried
E-Learning Verantwortliche am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung IPMZ
Universität Zürich

Das Interview führte: Matthias Rohs
Dauer: 13:25

Weiterführende Links

Über Katja Seifried
http://www.ipmz.uzh.ch/de/abteilungen/uebriges/katja-seifried.html
E-Learning am IPMZ
http://www.ipmz.uzh.ch/de/studium/e-learning/home.html
Digital Repository of Shareable Learning Objects Introducing to Communication and Media Studies DIGIREP
http://www.digirep.uzh.ch/

Thomas Hildbrand hat die Geschichte des E-Learning an der Universität Zürich von Anfang an miterlebt. Zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich mittelalterliche Geschichte, später als Mitarbeiter und Leiter des Bereichs Lehre.
Anfangs zunächst skeptisch gegenüber dem Einsatz von E-Learning am Historischen Seminar hat er dann als Mitarbeiter der Stabsstelle Lehre den Bedarf an E-Learning erhoben und die Einrichtung des E-Learning Center (früher ICT-Fachstelle) vorangetrieben.
Seit dieser Zeit ist das Thema E-Learning vom Hype zur Normalität geworden. Dennoch betont Thomas Hildbrand die andauernde Herausforderung, die mit dem Einsatz von Bildungstechnologien an der Universität verbunden ist. Dies betrifft zum einen die Gestaltung konkreter Lehr-Lernsettings, aber auch strategische Entscheidungen, welchen Entwicklungen man als Gesamtuniversität folgen möchte und gegen welche man sich bewusst entscheidet. Dafür, so Thomas Hildbrand, ist auch zukünftig Expertise in diesem Feld an der Universität Zürich notwendig.

Im Interview:
Dr. Thomas Hildbrand, Leiter Bereich Lehre
Universität Zürich

Das Interview führte: Matthias Rohs
Dauer: 12:04

Weiterführende Links
Bereich Lehre
http://www.lehre.uzh.ch/index.html
Ad fontes
http://www.adfontes.uzh.ch/1000.php

10 Jahre E-Learning Center bedeutet auch 10 Jahre Eva Seiler Schiedt – seit 1999 leitet Sie die Geschicke dieser Einrichtung, die zu Beginn noch ICT-Fachstelle hiess.
Eva Seiler Schiedt berichtet im Interview darüber, wie E-Learning an der Universität Zürich Ende der 1990er Jahre aussah. Damals waren es vor allem einzelne Lehrstühle – E-Learning-Enthusiasten – die die neuen Möglichkeiten der digitalen Medien auch für die Lehre nutzen wollten. Die Hauptaufgabe bestand daher zunächst darin, die verschiedenen Personen, die sich mit E-Learning aber auch allgemein mit der Nutzung von ICT an der Universität Zürich beschäftigten, zusammenzubringen.
Ziel war es damals strukturelle Probleme, wie die Raumknappheit und das Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden zu verbessern. Es mussten aber auch wegweisende Entscheidungen getroffen werden, z.B. welches Learning-Management-System an der UZH genutzt werden soll.
Heute hat nahezu jeder Student der Universität Zürich in der einen oder anderen Form Erfahrung mit E-Learning gemacht. Dies hätte man damals sicherlich nicht träumen lassen. Trotz dieser Fortschritte ist es für die Zukunft von grosser Bedeutung, die (medien)didaktischen Qualität und die bedarfsgerechte Weiterentwicklung des E-Learning im Auge zu behalten.

Im Interview:
Dr. Eva Seiler Schiedt, Leiterin E-Learning Center
Universität Zürich

Das Interview führte: Matthias Rohs
Dauer: 13:30

Tags:

Am 1. Oktober 1999 wurde das E-Learning Center der Universität Zürich – damals noch ICT-Fachstelle – gegründet. Grund genug eine Rückblick auf 10 (und mehr) Jahre E-Learning an der UZH zu halten. In diesem Semester wollen wir daher all jene zu Wort kommen lassen , die die letzten 10 Jahre das E-Learning an der UZH und die Arbeit des E-Learning Center begleitet haben.
Das Lernen mit digitalen Medien hat in diesem Zeitraum eine grosse Veränderung miterlebt: Vom Hype – Mitte und Ende der 90er Jahre – bis zum heute weitgehend “normalen” Einsatz in der Lehre. Deutlich wird diese grundlegende Veränderung des Blickwinkels auf den Einsatz von Bildungstechnologien durch die Diskussion um den Begriff “E-Learning”. Dieser wird bereits von einigen Seiten bereits als überflüssig oder sogar hinderlich für die weitere Etablierung von “E-Learning” angesehen.
Trotz der zunehmenden Selbstverständlichkeit der Nutzung von IT in Lehr-Lernsettings bleibt das Thema aufgrund seiner Dynamik aber auch ein Forschungsfeld, in dem neue (technische) Möglichkeiten stets auf die Tauglichkeit für den Einsatz in der universitären Lehre überprüft werden müssen.
10 Jahre ELC und E-Learning an der Universität Zürich bedeutet damit auf der einen Seite Reflexion auf das Geschaffte, aber auch Ausblick auf zukünftige Aufgaben.

Wie immer haben wir unsere Podcastfolge in einem Podcast-Kompass zusammengefasst. Darin finden sie einen Überblick über die einzelnen Folgen und weiterführende Links.

Podcast-Kompass “E-Lectures”

Mit dieser Folge unseres Podcasts zum Thema eLectures wollen wir das Interview mit Armin Rubner und Mirco Schönfeld zu iTunes U an der LMU München beenden. Was noch fehlt ist ein Fazit. Was kann man nach den ersten Gehversuchen mit iTunes U an der LMU resümieren? Welche technischen oder organisatorischen Hindernisse gab es? Was würden sie das nächste Mal anders machen und was kann man empfehlen? Und welche weiteren Pläne gibt es schliesslich mit dem Projekt?
Mit dieser Folge und dem Ende des Semestes hier an der Universität Zürich schliessen wir unseren Podcast zu eLectures ab, der sich aufgrund organisatorischer Schwierigkeiten in erster Line mit dem Thema iTunes beschäftigt hat. Im neuen Semester starten wir wieder mit einem neuen Thema und freuen uns auf Ihr Interesse.

Im Interview:
Armin Rubner, Leiter Virtuelle Hochschule der LMU München
Ludwig-Maximilians-Universität München

Das Interview führte: Matthias Rohs
Dauer: 12:15

Weiterführende Links

SWITCHcast
SWITCHcast Website

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Ein spannender Beitrag des SWR2 zum Einsatz von Podcasts im Hochschulbereich, mit Beispielen aus der Fernuniversität Hagen, der Ruhr-Universität Bochum, Leibniz-Universität Hannover und der Hochschule Karlsruhe einigen grundlegenden Fragen wie: Wie integriert man die elektronische Bereitstellung von Veranstaltungen so in den Alltag von Dozierenden und Studierenden, dass der technische Aufwand möglichst gering ist? Wie überzeugt man die Dozierenden davon, dass die neuen Möglichkeiten die traditionelle Lehrveranstaltung ergänzen und nicht ersetzen sollen?

Antworten darauf gibt es hier:
Podcast “Hörsaal in der Hosentasche”

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